Santa Flavia

Sizilianische Kleinstadt mit phönizischen Wurzeln

Santa Flavia ist eine Kleinstadt im Einzugsbereich der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Die ökonomische Basis von Santa Flavia bilden die Landwirtschaft (Zitrusfrüchten und Gemüseanbau), der Fischfang und der Tourismus. Letzterer hat in Santa Flavia recht alte Wurzeln. Die Lage zwischen Meer und Bergen hat immer schon reiche Palermitaner angezogen, die sich hier zum Teil große Villen bauten. Einige dieser Villen aus der Zeit des Jugendstils sind bis heute in Santa Flavia erhalten. Die Wurzeln von Santa Flavia sind aber wesentlich älter. Heute noch gut erhalten sind die Fundamente der phönizischen Stadt Solunto und das restaurierte gotische Schloß von Solanto.

Veröffentlicht am:  16. Juni 2010

Letzte Änderung:  02. Februar 2013

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Die Wurzeln von Santa Flavia

Die historisch belegten Wurzeln der sizilianischen Kleinstadt Santa Flavia liegen in einem phönizischen Ort Namens Kafara, was soviel wie Dorf bedeutet (eine Verwandschaft mit dem deutschen Wort Kaff erscheint übrigens durchaus möglich).

Das Schicksal von Sizilien, nämlich die fortwährenden Eroberungen, blieben auch Kafara nicht erspart. Unter den Griechen bekam der Ort den Namen Solus (Felsen), wohl um anzudeuten, daß er sich auf einem Berg, dem heutigen Monte Catalfano befindet.

Die Römer machten daraus Soluntum, die Italiener Solunto und Solanto, im Deutschen heißt es Solunt.

Im ersten vorchristlichen Jahrhundert begannen die Bewohner ihr "Kaff auf dem Berg" zu verlassen, um sich im Flachland zwischen Bergen und Meer anzusiedeln. Wie und wo dieses im Detail geschah ist nicht rekonstruierbar. Erst gegen Ende des Mittelalters gibt es schriftliche Zeugnisse über die Entwicklung dieser Region. Es war die Zeit des Lehnswesens und die Ansiedlungen um das heutige Santa Flavia herum waren im Lehen Solanto zusammengefaßt.

Eine der bekanntesten Herren des Lehens Solanto war die sizilianische Linie der Adelsfamilie Filangeri. Einige der Mitglieder trugen die Titel Principe di Santa Flavia bzw. Principessa di Santa Flavia. Der Name Santa Flavia nimmt Bezug auf die Heilige Flavia, einer Märtyrerin aus der Anfangszeit des Christentums.

Das Bild rechts oben zeigt die Villa Filangeri, den ehemaligen Sommersitz der Familie in Santa Flavia. Heute ist die Villa Filangeri im Besitz der Gemeinde, die hier das Rathaus untergebracht hat.

1880 entstand formell die heutige sizilianische Gemeinde Santa Flavia mit den Ortsteilen Porticello, Sant’Elia und Solanto. Lediglich der Name eines kleinen Ortsteils erinnert heute also an das ehemalige Lehen Solanto.

 

Die Karte von Santa Flavia

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Google Maps Pin Borgo di Santa Nicolicchia
Google Maps Pin Basilica Soluntina di Sant’Anna
Google Maps Pin Villa Filangeri
Google Maps Pin Villino Basile
Google Maps Pin Friedhof
Google Maps Pin Capo Zafferano

Ihr könnt die Karte auch mit Google Street View erkunden. Mit einem Klick auf den folgenden Link öffnet sich ein entsprechendes Fenster:

Santa Flavia – Sizilianische Kleinstadt mit phönizischen Wurzeln

 

Solunto

Solunto ist natürlich kein offizieller Ortsteil von Santa Flavia, sondern eine der größten archäologischen Ausgrabungsstätten in Sizilien. Da aber genau hier die heutige Stadt Santa Flavia ihre Wurzeln hat, ist sie de facto der wichtigste Ortsteil.

Dieses gilt auch im Hinblick auf die Tatsache, daß die Stadtkämmerer von Santa Flavia aber auch die von anderen Ortschaften der Umgebung wie z.B. Altavilla Milicia, Bagheria und Casteldaccia mehr und mehr auf den Tourismus setzen.

Solunto hat zwar phönizische Wurzeln aber die heute noch zu sehenden Reste gehen auf griechische Bauwerke zurück. Im Gegensatz zu Städten griechischen Ursprungs wie Agrigento und Trapani ist die Grundstruktur von Solunto vollständig erhalten.

Es sind zwar nur noch die Grundmauern der ehemaligen Gebäude zu sehen aber auch die sind für Archäologen sehr interessant, denn sie zeigen die gesamte Struktur der ehemaligen Stadt Solunto. Die Archäologen interessieren sich außerdem sehr für Mosaiken, Vasen und Münzen. Letztere lassen sich im Museum neben der Ausgrabungsstätte und im archäologischen Museum von Palermo, der Hauptstadt von Sizilien bewundern.

Eines der Mosaike zeigt eine Armillarsphäre. Mit einem solchen Gerät kann man das Verhalten von Himmelskörpern wie der Sonne simulieren. Das Mosaik gibt also Auskunft über den Stand von Wissenschaft und Technik in Solunto.

Die Münzen wiederum sind ein guter Indikator für die ökonomische und administrative Situation der jeweiligen Bewohner bzw. Besatzer von Solunto aber auch für den Stand der Metallverarbeitung.

Touristen sind nur in den seltensten Fällen gleichzeitig auch Archäologen. Für Sie ist es eher interessant über das alte Pflaster zu wandeln, den Blick auf das Meer, die umliegenden Berge und die Ortschaften unterhalb der Ausgrabungsstätte – wie das heutige Santa Flavia – zu geniessen und sich dabei vorzustellen, wie dieses bereits Menschen vor mehr als 2000 Jahren taten. Dabei hilft der Artikel Solunto. Einen ersten Eindruck vermittelt dieses Video:

Die Webseiten Von Mongerbino nach Solunto und Von der Casa Maria nach Solunto zeigen, wie man Solunto mit dem Auto erreicht.

 

Porticello

Die Ursprünge des Santa Flavia Ortsteils Porticello liegen im Fischfang. Eine besondere Bedeutung hatte der Fang und die Verarbeitung von Thunfisch, im Italienischen unter dem Begriff Tonnara zusammengefaßt.

Es ist kein Zufall, daß genau an dieser Stelle die Vorfahren der heutigen Bewohner von Porticello begannen sich anzusiedeln. Hier war die Küste von Sizilien voller fischreicher Buchten und bot Schutz für die Fischer und ihre Gerätschaften.

Das Leben war hier weitaus angenehmer, als im häufig von Trockenheit geplagten Hinterland Siziliens – eine der typischen Eigenschaften des sizilianischen Wetters.

Allerdings hielten sich die Fischer nur in der Saison von März bis zum September in diesem Küstenstreifen auf. Sie bewohnten dann provisorische Unterkünfte in Tuffsteinhöhlen, genannt pirrere und kehrten außerhalb der Saison in ihre ursprünglichen Dörfer zurück.

Nach und nach entschieden sich dann aber die Fischer zur Gründung einer Siedlung. Schnell bildeten sich Gruppen, die sich auf den Fang bestimmter Fischarten spezialisierten. Gleichzeitig entstand ein erster Großmarkt für Fische.

Diese Entwicklung wurde auch in Sizilien durch die Industrialisierung beschleunigt. Porticello beherbergt heute die größte Flotte von Küstenfischern und die zweitgrößte Flotte von Hochseefischern in Sizilien. Wie wir heute wissen, bleibt diese Entwicklung nicht ohne Folgen. Der Pressemitteilung des WWF Quoten-Aus: EU stoppt Tunfischfang im Mittelmeer vorzeitig ist nichts mehr hinzufügen.

Dieses ökologische Desaster führt selbstverständlich für Porticello zu ökonomischen Problemen. Man setzt daher, wie überall in Sizilien, mehr und mehr auf den Tourismus als Einnahmequelle. Die große Piazza am Hafen und die umstehenden Geäude wurden renoviert und die verschiedenen Restaurants bieten diverse Fischgerichte und mehrsprachige Speisekarten. Für all diejenigen allerdings, die wegen der Überfischung bewußt auf Fisch verzichten sind diese natürlich weniger empfehlenswert.

Die Webseite Von Solemar Sicilia zum Hafen von Porticello beschreibt, wie man Porticello mit dem Auto erreicht.

 

Sant’Elia

Auch die Entstehung des Santa Flavia Ortsteils Sant’Elia basiert auf der Fischerei im Allgemeinen und dem Thunfischfang im Speziellen. Heute liegen im Hafen von Sant’Elia allerdings nur noch die für Sizilien so typischen bunten Ruderboote, deren Besitzer mit Sicherheit nicht für die Überfischung des Mittelmeers verantwortlich gemacht werden können.

Wesentlich größer ist die Flotte der teils beeindruckenden Yachten. Der Tourismus ist in diesem kleinen, malerischen Ortsteil deutlich angekommen.

Ein besonderes Merkmal von Sant’Elia sind zwei Strände, die nahezu in den Ort integriert sind.

Ein kleiner Strand in einer Bucht bietet sehr flaches Wasser und ist nicht zuletzt deswegen ein Paradies für Kinder. Ein größerer Strand direkt neben dem Yachthafen ist das Naherholungsgebiet für alle Einheimischen.

Für all diejenigen Touristen, denen die Umgebung eines Fischereihafens wie dem von Porticello wenig behagt, ist Sant’Elia also eine empfehlenswerte Alternative.

Die Webseite Von Solemar Sicilia zum Dorf-Strand von Sant'Elia beschreibt, wie man Sant’Elia mit dem Auto erreicht.

 

Solanto

Solanto (sprich sOlanto) ist der kleinste Ortsteil von Santa Flavia. Er besteht aus wenigen Gebäuden, die sich um eine mittelalterliche Burg, dem Castello di Solanto, gruppieren. Es ist wenig verwunderlich, daß auch die Entstehung von Solanto auf dem Fischfang beruht. Eines der Gebäude nahe der Burg ist daher eine alte Tonnara, deren Verteidigung die wesentliche Aufgabe der Burg war.

Ein Flügel der Burg heißt Palazzo Reale di Solanto, also "königlicher Palast". Der König, um den es hier geht ist Ferdinand I., einer der vielen Fremdherrscher von Sizilien.

Speziell für einen Besuch dieses Herren wurde der Flügel der alten Burg im damals beliebten neogotischen Stil renoviert. Heute erinnert in Solanto nichts mehr an das blutige Handwerk einer Tonnara oder an royalistisches Gepränge. Solanto ist ein malerischer Flecken, dessen alte Gebäude schön restauriert und dem Tourismus gewidmet sind. Die Webseite Von der Casa Maria in Santa Flavia zum Ortsteil Solanto beschreibt, wie man nach Solanto gelangt.

 

Borgo di Santa Nicolicchia

Der Borgo di Santa Nicolicchia ist zwar kein offizieller Ortsteil von Santa Flavia, wird aber durch seine idyllische Lage (siehe Bild rechts) und durch zwei kulturelle Ereignisse als etwas Besonderes wahrgenommen.

Das erste dieser Ereignisse ist das Festival Internazionale di Cinema e Fotografia del Mare – kurz Solunto Festival, das 2006 zum ersten Mal ausgetragen wurde.

Es widmet sich nicht nur dem Kino und der Fotografie des Meeres, sondern auch der Kultur der Dörfer und Städte um die archäologische Ausgrabungsstätte Solunto herum.

Neben anderen Orten, dient der Borgo di Santa Nicolicchia diesem Festival als Freiluftbühne für Konzerte und Filmvorführungen.

Auch das zweite Ereignis hängt mit dem Kino zusammen. Allerdings wird in diesem Fall kein Film gezeigt, sondern der Borgo di Santa Nicolicchia bietet die Kulisse für die erste sizilianische Seifenoper. Ihr Name – Agrodolce – bedeutet "süßsauer" und deutet damit nicht nur auf den Charakter der Seifenoper, sondern auf eine Eigenart der sizilianischen Küche hin.

Im Zentrum von Agrodolce stehen sieben Familien, die in der fiktiven sizilianischen Kleinstadt Lumera wohnen. Tatsächlich handelt es sich um Santa Flavia und besonders um den Borgo di Santa Nicolicchia. Die Innenaufnahmen finden dagegen in einer ehemaligen Schule in der Nachbarstadt Termini Imerese statt. Die Serie wird von der öffentlich-rechtlichen italienischen Rundfunkanstalt RAI produziert. Die einzelnen Folgen stehen daher frei auf der Webseite Agrodolce – Episodi zur Verfügung.

Aus touristischer Sicht sind ein kleiner Yachthafen, ein bekanntes Fischrestaurant und eine malerisch gelegene, kleine Pizzeria interessant. Die Webseite Von Solemar Sicilia zum Borgo di Santa Nicolicchia zurück beschreibt, wie man den Borgo erreicht.

 

Basilica Soluntina di Sant’Anna

Wie bereits in der Einleitung gesehen, spielte die sizilianische Adelsfamilie Filangeri in der Entwicklung von Santa Flavia eine entscheidende Rolle. Ein Symbol dafür ist die zentrale Kirche von Santa Flavia, der Basilica Soluntina di Sant’Anna.

Mitte des 17. Jahrhunderts fanden die Filangeri an dieser Stelle eine Feldkapelle und ein kleines Haus vor. Sie kauften beides und nutzten erstere als Familienkapelle. Das kleine Haus ist heute die Villa Filangeri, ein weiterer dominanter Punkt im heutigen Santa Flavia.

Die Kapelle wurde nach und nach vergrößert und hat seit dem Ende des 18. Jahrhunderts die heutige Form. Die Aussenmauern und das Dach der Basilica Soluntina di Sant’Anna wurden 2007 renoviert. Das Bild rechts zeigt den Blick auf die Basilica vom Hof der Villa Filangeri aus.

Weder die Basicila noch die Villa sind heute im Privatbesitz der Familie Filangeri. Die Basilica Soluntina di Sant’Anna gehört heute zum Vatikan, die Villa Filangeri gehört der Kommune Santa Flavia und wird von ihr als Rathaus genutzt.

Die Webseite Von der Casa Maria zur Basilica Soluntina, Villa Filangeri und zum Villino Basile beschreibt einen Rundweg durch Santa Flavia der u.a. zur Basilica Soluntina di Sant’Anna führt.

 

Villa Filangeri

Wie bereits im Abschnitt Basilica Soluntina di Sant’Anna erwähnt, war die Villa Filangeri bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts ein kleines Haus neben einer Feldkapelle. Die Familie Filangeri kaufte damals beide Gebäude und baute sie Schritt für Schritt aus.

So wurde aus der Feldkapelle die Basilica Soluntina di Sant’Anna und aus dem kleinen Haus der Sommersitz der Familie Filangeri. Es war damals regelrecht Mode, daß reiche sizilianische Familien in dieser Gegend derartige Villen bauten. Besonders bekannt dafür ist der Nachbarort Bagheria – Die Stadt der Villen.

Die Umbauarbeiten gingen bis in die Jugendstilzeit weiter und wurden während dieser Periode von dem bekannten italienischen Architekten Ernesto Basile geplant. Dabei entstand u.a. ein großer Wintergarten an der Rückseite der Villa Filangeri. Im Bild oben sieht man dessen Eingang durch das Haupttor hindurch. Ernesto Basile hat sich in Santa Flavia auch einen eigenen Sommersitz gebaut – das Villino Basile.

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs ist die Villa Filangeri im Besitz der Stadt Santa Flavia. Sie hat dort die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Die Webseite Von der Casa Maria zur Basilica Soluntina, Villa Filangeri und zum Villino Basile beschreibt einen Rundweg durch Santa Flavia der u.a. zur Villa Filangeri führt.

 

Villino Basile

Ernesto Basile war einer der herausragenden italienischen Architekten des Jugendstils. Er wurde 1857 in Palermo, der Hauptstadt von Sizilien geboren und starb dort 1932. In Palermo entstanden auch die meisten seiner großen Bauwerke. Das bekannteste von ihnen ist das Teatro Massimo. Es ist nicht nur das größte Opernhaus Italiens, sondern auch ein wichtiges Symbol des Kampfes gegen die Mafia, der in den 80iger Jahren maßgeblich durch den Mafia-Jäger Giovanni Falcone angestoßen wurde.

Ernesto Basile ist aber auch über Sizilien hinaus aktiv gewesen. Eine seiner bekanntesten Arbeiten außerhalb Siziliens ist der Nordflügel des Parlaments in Rom, dem Palazzo Montecitorio.

Das kleine Santa Flavia hat sich der große Ernesto Basile als Sommersitz ausgesucht. Auf diese Weise entstand das Villino Basile.

Leider hat er es an einer aus heutiger Sicht unglücklichen Stelle positioniert. Das Villino Basile liegt direkt am Bahnübergang von Santa Flavia und ist eingeklemmt zwischen der Bahnstrecke und der Staatsstraße SS 113.

Die Webseite Von der Casa Maria zur Basilica Soluntina, Villa Filangeri und zum Villino Basile beschreibt einen Rundweg durch Santa Flavia der u.a. zum Villino Basile führt.

 

Friedhof

In den vorherigen Abschnitten haben wir einzelne Beispiele für verschiede architektonische Stilrichtungen gesehen. Der Friedhof von Santa Flavia ist sozusagen ein "Crossover" verschiedener Richtungen.

Wie die vorherigen Kapitel vermuten lassen, wurde der ursprüngliche Friedhof von der Familie Filangeri angelegt.

Der heutige Friedhof wurde während der Zeit des Faschismus zwischen Mario Umiltà realisiert. Er liegt etwas ausserhalb der Stadt und reflektiert, von aussen gesehen, zuerst einmal den Stil der Zeit.

Im Inneren findet man dann allerdings verschiedene Grabstätten und kleine Kapellen, die den faschistischen Stil konterkarieren. Hier sieht man eher Jugendstil, seinen Art Déco als nachfolgenden Stil und alle möglichen Mischformen. Die Webseite Von der Casa Maria zum Friedhof von Santa Flavia beschreibt, wie man zum Friedhof von Santa Flavia gelangt.

 

Capo Zafferano

Das Capo Zafferano ist eine in das Mittelmeer ragende Landspitze. Ein auf ihr befindlicher kleiner Berg gibt ihr ein markantes Aussehen.

Der Berg beheimatet eine Mövenkolonie. Die Möven haben hier ein ideales Startgebiet für ihre Ausflüge auf das Mittelmeer. Durch die steilen Wände sind sie außerdem vor Feinden geschützt.

Am äußersten Ende der Landspitze befindet sich ein Leuchtturm. Er ist noch aktiv, einen Leuchtturmwärter gibt es allerdings schon lange nicht mehr.

Man erreicht den Leuchtturm von der Hauptstraße aus zu Fuß über eine kleine, ca. 1 km lange Straße. Die Webseite Von der Casa Maria in Santa Flavia zum Capo Zafferano beschreibt, wie Sie zu diesem Wanderweg gelangen.

 

Reise und Unterkunft

Sizilien erreicht man von der Schweiz, Österreich und Deutschland aus am besten mit dem Flugzeug. Dazu stehen diese drei Flughäfen zur Verfügung:

Zum Hotel oder der Ferienwohnung fährt man idealerweise mit dem Mietwagen. Er bietet insbesondere für Ausflüge in das Landesinnere die höchste Flexibilität.

Aber auch mit Bus und Zug kommt man in Sizilien gut voran. Die italienische Bahn Trenitalia ist inbesondere eine Alternative für all diejenigen, deren Ferienwohnung sich in Palermo oder Umgebung befindet. Für diesen Fall laufen am Hauptbahnhof Palermo alle Fäden zusammen.

Tipps zu Ferienwohnungen, Restaurants, Stadtpläne – auch zu anderen interessanten Urlaubsorten – bieten diese drei Webseiten. Die Mehrzahl der dort beschriebenen Ferienwohnungen eignen sich auch für ein Überwintern in Sizilien:

 

 

 

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